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Jongsuk Yoon
Jongsuk Yoon
BILDER
AUSSTELLUNGEN
Jongsuk Yoon, solo exhibition, Kestner Gesellschaft, Hannover, Deutschland, 12 SEP 2021 - 22 MAI 2022, Fotos: Raimund Zakowski
Jongsuk Yoon, solo exhibition, Nordiska Akvarellmuseet, Skarhamn, Sweden, 26 JAN – 13 SEP  2020
Photos © Kalle Sanner


Gang San (River and Mountain), solo exhibition, Art Sonje Center, Seoul, South Korea, 23 JAN – 11 FEB 2018
Fotos © Nils Claus
 
JONGSUK YOON
Geboren 1965 in Onyang, Südkorea, lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Jongsuk Yoon zog 1995 nach Europa und studierte 1996 an der Kunstakademie Münster, 1997-2001 an der Kunstakademie Düsseldorf und von 2004 bis 2005 absolvierte sie den Master-Studiengang am Chelsea College of Art in London. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, u.a. von der Kunststiftung NRW, Düsseldorf, dem DAAD Berliner Künstlerprogramm und dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (Reisestipendium London).

Die Malerei von Jongsuk Yoon wirkt auf den ersten Blick einer abstrakt-expressiven Tradition verpflichtet. Tatsächlich ist Jongsuk Yoon, deren Vater Galerist für traditionelle ostasiatische Tuschemalerei war, durch ihr Studium an den Kunstakademien in Münster und Düsseldorf mit den Paradigmen der euro-amerikanischen Moderne vertraut. Gleichzeitig ist sie jedoch geprägt von der Tradition ihres Herkunftslandes, geprägt von asiatischem Formempfinden vor allem hinsichtlich der Landschaftsmalerei und ihrer flächigen Darstellung. Yoons Gemälde entstehen im Prozess, der von Meditation und Konzentration geleitet ist. Ihre gedämpfte Farbigkeit sowie häufige Perspektivwechsel in angedeuteten Landschaftselementen und kalligrafisch anmutenden Gesten halten westliche und ostasiatische Mal-tradition in der Schwebe, ohne dass sie einander vereinnahmen. Trotz aller malerischen Bewegung ist eine große Langsamkeit spürbar, etwas Stilles und Überpersönliches, das jegliches Drama vermeidet, und offen bleibt für Unvorhergesehenes. Yoon beschreibt den Malprozess als eine Art „Kommunikation zwischen dem Bild und mir… Ideen, Gedanken formulieren sich beim Arbeiten und äußern sich auf der Leinwand. Ich habe das fertige Bild nicht im Kopf. In gewisser Weise sagt es selbst, was zu tun ist…“ In diesem Prozess als „Beziehungsgeflecht“ entstehen Gemälde, die voll Poesie zwischen disparaten Welten schweben und als „Mind Landscapes“ (so der Titel ihrer Personale 2017 im Museum Kurhaus Kleve) zu Bildmetaphern zwischen Traum und Realität werden.

Jongsuk Yoons Biografie spiegelt sich zuweilen in ihren Werken wider. Kumgansan betitelt die Künstlerin jene Bilder, die nach der Bergregion Kumgansan benannt sind – seit Jahrzehnten die willkürliche und unsichtbare Trennlinie von Nord- und Südkorea und von großer geopolitischer und symbolischer Bedeutung. „Meine Landschaftsbilder symbolisieren die Themen der Wiedervereinigung und ich bin der Meinung, dass die Malerei als Medium in der Lage ist, die Authentizität und Symbolik der Kunst als ein mächtiges Werkzeug für den Wandel zu zeigen…. jede Beschäftigung mit Korea besitzt eine politische Dimension und so sind die Bilder, die sich auf Korea beziehen, politisch aufgeladen.“ (Jongsuk Yoon)

Ausgewählte Einzelausstellungen: Gang, Kestner Gesellschaft, Hannover (2021), Wall Paintings Sun and Moon, Nordiska Akvarellmuseet, Skärhamn, Schweden (2020), Gang San, Wall Paintings, Art Sonje Center, Seoul, Südkorea (2018), Museum Kurhaus Kleve (2017), Osthaus Museum, Hagen; Kunstverein Lippstadt und Parkhaus im Malkastenpark, Düsseldorf (2015), Künstlerverein Malkasten, Düsseldorf (2012), Städtische Galerie Iserlohn (2004), Kunstverein Heidelberg (2004)

Ausgewählte Gruppenausstellungen: Polke und die Folgen, Akademie-Galerie, Düsseldorf (2019), Irony and Idealism, Kunsthalle Münster (2018), Das Glück der Erde, Sprengel Museum Hannover (2017), Idealism and Irony, Gyeonggi Museum of Modern Art, Ansan, Südkorea (2017), Über Schönheit, Haus der Kulturen der Welt, Berlin (2005), Ernst Schering Foundation Art Award, Berlinische Galerie, Berlin (2005), A Grain of Dust A Drop of Water, 5th Gwangju Biennale, Gwangju, Südkorea (2004), The Beauty, Sungkok Art Museum, Seoul (2003)

Ihre Werke befinden sich in zahlreichen Sammlungen wie dem Museum Kunstpalast, Düsseldorf, der Jorge M. and Darlene Pérez Collection, Miamider Zabludowicz Collection, London, dem Sprengel Museum Hannover, dem Museum Ostwall, Dortmund, der Kestner Gesellschaft, Hannover.